AUS für Himbergs Windpark
Damit leider auch ein schwerer Schlag für die Finanzen der Gemeinde Himberg.
Ich möchte mich an dieser Stelle vor allem bei den 1249 Befürwortern entschuldigen. Denn auch Sie alle werden in den kommenden Jahren mit einigen drastischen Erhöhungen und Einschränkungen bei öffentlichen Projekten konfrontiert werden.
Dass zusätzlich der Umsetzung der Energiewende in (Nieder)Österreich damit ebenfalls ein empfindlicher Rückschlag versetzt wurde, kommt leider noch dazu.
Bedanken möchte ich mich jedenfalls für das Engagement der Firma Ventureal. Ich kann Ihnen (und der Umwelt- und Energiebilanz) nur wünschen, dass an anderen Orten Vernunft vor Angst zum Zug kommt.
Von den erfolgreichen Gegnern und Bekämpfern des Projektes erwarte ich mir in den nächsten Jahren ähnlich viel Engagement bei der propagierten und vorgeschlagenen Energieeinsparung und ähnlich viel Engagement bei der Konsolidierung des Himberger Finanzhaushaltes.
Eine Idee haben Sie "abgeschossen" - jetzt ist die Zeit Ihre Ideen zu präsentieren!
Ich möchte mich an dieser Stelle vor allem bei den 1249 Befürwortern entschuldigen. Denn auch Sie alle werden in den kommenden Jahren mit einigen drastischen Erhöhungen und Einschränkungen bei öffentlichen Projekten konfrontiert werden.
Dass zusätzlich der Umsetzung der Energiewende in (Nieder)Österreich damit ebenfalls ein empfindlicher Rückschlag versetzt wurde, kommt leider noch dazu.
Bedanken möchte ich mich jedenfalls für das Engagement der Firma Ventureal. Ich kann Ihnen (und der Umwelt- und Energiebilanz) nur wünschen, dass an anderen Orten Vernunft vor Angst zum Zug kommt.
Von den erfolgreichen Gegnern und Bekämpfern des Projektes erwarte ich mir in den nächsten Jahren ähnlich viel Engagement bei der propagierten und vorgeschlagenen Energieeinsparung und ähnlich viel Engagement bei der Konsolidierung des Himberger Finanzhaushaltes.
Eine Idee haben Sie "abgeschossen" - jetzt ist die Zeit Ihre Ideen zu präsentieren!
Robert Sack - 6. Apr, 21:22
Manfred Edinger (Gast) - 7. Apr, 16:55
Danke fuer ihre Anwort.
Loeschen und belassen steht ihnen natuerlich frei. Kein Problem. Muss so sein.
Zum Abschluss moechte ich festhalten, dass ich meine Informationen NICHT aus Massenmedien beziehe. Diese liegen mir weitgehend fern.
Ich habe den SekROP Entwurf und die publizierten Studien hiezu auf Punkt und Beistrich gelesen und mir dementsprechend MEINE Meinung gebildet.
Deshalb habe ich sie auch mehrmals auf die seitens BirdLife ausgewiesenen AUSSCHLUSSZONEN in IN01 und IN02 hingewiesen (nicht zu verwechseln mit den wissenschaftlichen Vorbehaltszonen!), ohne ihrerseits eine adequate Stellungnahme zu erhalten. Aber vielleicht kommt ja noch, wie sie dazu stehen.
Weiters habe ich auch das publizierte NOE Energieeffizienzgesetz 2012 genau gelesen.
Der VERPFLICHTENDE Energiebeauftragte in der Gemeinde hat demnach den Energiehaushalt bestimmter Gebaeude und oeffentlicher Einrichtungen zu dokumentieren, durchleuchten und dementsprechend Vorschlaege zu Einsparungen und Effizienzsteigerung zu unterbreiten. Regionale Energieerzeugung, ob erneuerbar oder nicht, ist meines Wissens kein Aufgabengebiet.
Fuer mich unverstaendlich, warum nicht eine "interne" Loesung gefunden wurde, wo doch das notwendige Wissen und Ausbildung seitens Landes sogar angeboten wird. So entstehen jetzt zusaetzliche Kosten, die man haette vermeiden koennen.
Der zeitliche Verzug bleibt aber vollkommen unverstaendlich. Kein Energiebericht 2012, keine Massnahmen 2013.
Kaum einer der "Windparkgegner" in Himberg wird generell gegen Windkraft oder gegen alternative Energiegewinnung sein. Nur eben NICHT UM JEDEN PREIS und in dieser Form.
Und - ja - ich habe mich durch jedes einzelne der geplanten Windkraftraeder in meiner Lebensqualitaet bedroht gefuehlt. Und betrogen durch die Gemeinde. Wie all jene, die sich in den letzten Jahren zu dem Luxus eines Grundstueckankaufs hinreissen haben lassen. Nach 45 Jahren innerorts wurde ich "Ortsrandbewohner". Da sehe ich nichts schlechtes daran. Und nun das. Deshalb mein Engagement zum Schutz des Naherholungsraums, welchen meine Frau und ich beinahe taeglich nutzen und geniessen. Vor oder nach einem stressigen Arbeitstag. Ein einziges Windrad zerstoert alles. Ganz abgesehen von der Feinstaubbelastung waehrend der Bauphase. Haben sie die .zig LKW's mit Aushubmaterial am Gueterweg letzten Sommer mitbekommen, die den Westen Himbergs wochenlang eingenebelt haben? Unglaublich, so etwas zuzulassen...
Keine Schadenfreude, vielleicht etwas Genugtuung bleibt. Aber auch ein flaues Gefuehl. Was kommt als naechstes?
Wachsamkeit ist angesagt.
Ich werde auch weiterhin keinen Rechnungsabschluss der Gemeinde lesen, da vertraue ich den Pruefern und der Opposition.
Ich hoffe nur, das sensibel mit den Abgaben der Buerger und den Zuwendungen des Landes umgegangen wird.
Belassen wir's dabei. Sie werden vermutlich keine Konsequenzen ziehen, ich werde weiterhin wachsam bleiben.
Vielleich stehen wir in einer anderen Sache einmal auf der selben Seite.
M. Edinger
"Ortsrandbewohner"
Loeschen und belassen steht ihnen natuerlich frei. Kein Problem. Muss so sein.
Zum Abschluss moechte ich festhalten, dass ich meine Informationen NICHT aus Massenmedien beziehe. Diese liegen mir weitgehend fern.
Ich habe den SekROP Entwurf und die publizierten Studien hiezu auf Punkt und Beistrich gelesen und mir dementsprechend MEINE Meinung gebildet.
Deshalb habe ich sie auch mehrmals auf die seitens BirdLife ausgewiesenen AUSSCHLUSSZONEN in IN01 und IN02 hingewiesen (nicht zu verwechseln mit den wissenschaftlichen Vorbehaltszonen!), ohne ihrerseits eine adequate Stellungnahme zu erhalten. Aber vielleicht kommt ja noch, wie sie dazu stehen.
Weiters habe ich auch das publizierte NOE Energieeffizienzgesetz 2012 genau gelesen.
Der VERPFLICHTENDE Energiebeauftragte in der Gemeinde hat demnach den Energiehaushalt bestimmter Gebaeude und oeffentlicher Einrichtungen zu dokumentieren, durchleuchten und dementsprechend Vorschlaege zu Einsparungen und Effizienzsteigerung zu unterbreiten. Regionale Energieerzeugung, ob erneuerbar oder nicht, ist meines Wissens kein Aufgabengebiet.
Fuer mich unverstaendlich, warum nicht eine "interne" Loesung gefunden wurde, wo doch das notwendige Wissen und Ausbildung seitens Landes sogar angeboten wird. So entstehen jetzt zusaetzliche Kosten, die man haette vermeiden koennen.
Der zeitliche Verzug bleibt aber vollkommen unverstaendlich. Kein Energiebericht 2012, keine Massnahmen 2013.
Kaum einer der "Windparkgegner" in Himberg wird generell gegen Windkraft oder gegen alternative Energiegewinnung sein. Nur eben NICHT UM JEDEN PREIS und in dieser Form.
Und - ja - ich habe mich durch jedes einzelne der geplanten Windkraftraeder in meiner Lebensqualitaet bedroht gefuehlt. Und betrogen durch die Gemeinde. Wie all jene, die sich in den letzten Jahren zu dem Luxus eines Grundstueckankaufs hinreissen haben lassen. Nach 45 Jahren innerorts wurde ich "Ortsrandbewohner". Da sehe ich nichts schlechtes daran. Und nun das. Deshalb mein Engagement zum Schutz des Naherholungsraums, welchen meine Frau und ich beinahe taeglich nutzen und geniessen. Vor oder nach einem stressigen Arbeitstag. Ein einziges Windrad zerstoert alles. Ganz abgesehen von der Feinstaubbelastung waehrend der Bauphase. Haben sie die .zig LKW's mit Aushubmaterial am Gueterweg letzten Sommer mitbekommen, die den Westen Himbergs wochenlang eingenebelt haben? Unglaublich, so etwas zuzulassen...
Keine Schadenfreude, vielleicht etwas Genugtuung bleibt. Aber auch ein flaues Gefuehl. Was kommt als naechstes?
Wachsamkeit ist angesagt.
Ich werde auch weiterhin keinen Rechnungsabschluss der Gemeinde lesen, da vertraue ich den Pruefern und der Opposition.
Ich hoffe nur, das sensibel mit den Abgaben der Buerger und den Zuwendungen des Landes umgegangen wird.
Belassen wir's dabei. Sie werden vermutlich keine Konsequenzen ziehen, ich werde weiterhin wachsam bleiben.
Vielleich stehen wir in einer anderen Sache einmal auf der selben Seite.
M. Edinger
"Ortsrandbewohner"
Robert Sack - 7. Apr, 20:30
Antwort
Ich habe auf Ihr Email am 31.3.2014 ausführlich geantwortet.
Und schade, dass Sie sich eine derart massive Furcht und Angst einreden ließen, dass bereits ein einziges Windrad Ihre Situation verschlechtert.
Viel der Angst ist leider hausgemacht und nichts desto weniger real. Ich hoffe jedenfalls, dass die Kommunikation innerorts sich wieder normalisiert.
So long
Und schade, dass Sie sich eine derart massive Furcht und Angst einreden ließen, dass bereits ein einziges Windrad Ihre Situation verschlechtert.
Viel der Angst ist leider hausgemacht und nichts desto weniger real. Ich hoffe jedenfalls, dass die Kommunikation innerorts sich wieder normalisiert.
So long
Friedl Völker (Gast) - 7. Apr, 22:29
Leider haben die Angstmacher gewonnen. Ich bin überzeugt, keiner der Ablehner hat etwas gegen die Windkraft - aber nur, wenn die Windräder irgendwo anders stehen.

ANKE fuer das AUS
Jetzt ist das Hauptargument also endlich auch hier ausgesprochen und raus...
DANKE an ALLE, die das durchschaut haben und sich nicht vereinnahmen haben lassen.
Jeder, der einen Haushalt fuehrt weiss, dass er nur soviel ausgeben kann, wie er einnimmt oder zur Verfuegung hat. Anders geht sich das eben auf Dauer nicht aus.
Oder man spekuliert, bildet keine Ruecklagen, verkauft Familiensilber ect. und wurschtelt so weiter bis es kracht.... kennen wir zur Genuege dzt. aus den Medien.
Dann bleibt jammern ueber. Und man melkt weiter die Buerger dieses Landes (wohlgemerkt nur jene, die sich's nicht richten koennen und die brav arbeiten und ihre Abgaben und Steuern zahlen - und denen immer weniger im Boersel bleibt...).
"...drastische Erhöhunen und Einschränkungen bei öffentlichen Projekten" - die Drohungen beginnen schon. Wie machen das nur jene Gemeinden, die weniger Industrie(-abgaben), Einwohner und Einnahmen haben und trotzdem jaehrlich positiv abschliessen? Und ihren Buergen auch alle jene betreffenden Einrichtungen bieten, um die es geht.
Ich bin mir sicher, auch dem Himberger Gemeinderat, ob Rot, Schwarz, Blau oder Gruen, wird sicher wieder etwas einfallen, die Buerger mit dem Vorwand der "verpassten Chance" zusaetzlich zur Kasse zu bitten.
Diese populistischen Massenaussendungen in den letzten Wochen, bezahlt vermutlich durch Partei- und hoffentlich nicht Gemeindegelder (aber sowieso egal, die Parteien werden letztendlich auch durch Zuweisungen aus Steuergeldern grossteils finanziert, also von uns allen), waeren schon ein Ansatz zum Sparen gewesen.
Oder der tolle Brunnen auf unserem Hauptplatz, wo es sicher (und besser) auch ein Baum (gesponsert durch eine Baumschule) getan haette und bei weitem einen bessern Eindruck gemacht haette...
UND VORALLEM haette man auch gespart, wenn sich die Gemeinde an die Verordung und Beschluss zum Energieeffizienzgesetz NOE im Jahr 2012 gehalten haette, und mit Beginn 2013 - wie vorgeschrieben - einen Energiebeauftragen in der Gemeinde installiert haette. Ueber ein Jahr hat es gedauert, bis schliesslich jetzt fremdvergeben wurde. Kein Energiebericht, keine Energiebuchhaltung, keine Energiebilanz 2013 - das ist das Ergebnis. Danke fuer das Versaeumnis... hier sollte Gruen Druck machen!!
Und welches Themenpaket beim Energiepark Bruck bestellt wurde (ob "MINI" oder "SINNVOLL"), traut man sich erst gar nicht zu antworten...
Der gruene Gemeinderat - ein Pharisaeer an der Natur und Landschaft par excellence.
Falls sie Gewissen und Anstand besitzen, sollten sie, nicht zuletzt aufgrund ihrer diskiminierenden posts und haltlosen Spruechen, sofort ihre Funktion(en) in der Gemeinde zuruecklegen und besser bei Ventureal anheuern....
Manfred Edinger,
ueberparteilich denkend
Lieber Herr Edinger!
Sie geben ein wundervolles Beispiel für die kruden Gedankengänge ab, mit denen ich in den letzten Wochen konfrontiert wurde.
Ich sehe, dass Sie einen großen Teil Ihrer Informationen aus Massenmedien und Flugblättern entnehmen. Und offensichtlich den Rest der Menschheit für naiv halten.
1. Das liebe Geld
Es war eines der Hauptargumente für den Windpark, dass damit, auf sinnvolle Art & Weise (zudem in Einklang mit Zielen des Bundes & des Landes NÖ), Einnahmen für die Gemeinde geschaffen werden hätten können. Und wenn die Einnahmen nicht aus neutralen Projekten kommen, müssen sie halt woanders her kommen. Bzw weniger ausgegeben werden (sprich weniger Projekte umgesetzt werden).
Wie glauben Sie denn, dass - beispielsweise - Kindergarteneinrichtungen oder Alten- & Pflegeheime finanziert werden?
Ich bin Vorsitzender der Prüfungsausschusses der Gemeinde Himberg und habe daher (meiner Meinung nach) einen relativ guten Einblick in die Finanzen der Gemeinde. Wenn hier was nicht passt, dann mache ich das auch publik!
Noch eine Frage Herr Edinger: warum fühlen Sie sich (schon wieder) bedroht? Ich habe mich bei den Befürwortern präventiv entschuldigt, da auch diese die nun nicht lukrierten Einnahmen spüren werden. Das hat mit Ihnen (und allen anderen Gegnern dieses Projektes) nichts zu tun. Sie haben ja bekommen was Sie wollten!
Und ja, die Gemeinde hat Schulden! Die genaue Höhe können Sie jedes Jahr im Rechnungsabschluss nachlesen (haben Sie in den letzten 4 Jahren nicht gemacht, wie ich weiß!). Diese kommen unter anderem daher, dass manchmal Projekte dringend notwendig umzusetzen sind - auch wenn derzeit keine Mittel verfügbar sind!
2. Energiebeauftragter
Was glauben Sie denn, was die "Installation" eines Energiebeauftragten bringen würde? Glauben Sie, dass nicht gerade ein ebensolcher massiv für erneuerbare Energien eingetreten wäre?
3. Wortwahl & sonstiges
Sie beleidigen mich (im von mir zugelassenen!) Kommentar meines eigenen Blogs! Zeitgleich werfen Sie mir diskriminierende Posts vor und fordern mich auf meine Funktionen zurückzulegen?!
Haben Sie auch nur einen Funken von Selbstreflexion?
Ich habe ein Projekt - mit vollem Einsatz - unterstützt, von dem ich selbst vollkommen überzeugt bin. Da Unsicherheit über die Zustimmung durch die HimbergInnen vorhanden war, haben wir im Gemeinderat beschlossen eine Volksbefragung durchzuführen. Diese ist negativ ausgegangen. Na und?! Ich bleibe ein Befürworter der Windenergie, finde es nur einfach schade, dass wir diese Chance bei uns nicht genutzt haben.